Dortmund  ist das Wirtschafts- und Handelszentrum Westfalens und mit rund 580.000 Einwohnern die größte Stadt sowohl dieses Landesteils als auch des Ruhrgebiets.

Veranstaltungen und Aktuelles

aus Dortmund

Aufbau eines häuslichen Besuchsdienstes für Menschen mit Demenz türkischer Herkunft in Dortmund

Vierzehn türkische Frauen erhielten ein Zertifikat als ehrenamtliche Begleiterinnen in der Senioren- und Demenzbetreuung

Voller Freude nahmen vierzehn Frauen türkischer Herkunft ihr Zertifikat aus dem ersten Dortmunder Seminar zur 'Ehrenamtlichen Alltags-und Demenzbetreuerin' entgegen.
Als Kooperationsprojekt zwischen dem Demenz-Servicezentrum Dortmund, dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und dem Verein Infrado (Internationales Frauencafé Dortmund e.V.) konnte diese 40-stündige Qualifizierungsmaßnahme, anerkannt nach SGB XI § 45b, organisiert werden.

Die Teilnehmerinnen lernten die verschiedenen und vor allem auch kulturspezifischen Aspekte der Betreuung von Menschen mit Pflegebedarf und für Menschen türkischer Herkunft, die an Demenz erkrankt sind, kennen.
Themen waren u.a.:
- Das Bild des Alterns

- Demenz und andere Alterserkrankungen,
- Rechtsgrundlagen (Pflegeversicherung, Betreuungsrecht, Patientenverfügung)
- Pflegerische Aspekte (Sturzprophylaxe, Ernährung bei Demenz)
- Betreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten,
- Kommunikation und Wohlbefinden bei Demenz,
- Dokumentation,
- Situation des pflegenden Angehörigen,
- Biografiearbeit

Ergänzt wurde der theoretische Teil mit einer Hospitation in Einrichtungen, die dementiell erkrankte Menschen betreuen. Der Unterricht erfolgte in türkischer Sprache durch Meliha Karakas, eine examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. "Das war ein tolles Seminar" so Meliha Karakas. "Die Teilnehmerinnen dieses ersten Seminars hatten viel Spaß und waren sehr interessiert. Einige haben Interesse geäußert beruflich in diesem Bereich weiter zu machen“.

Im nächsten Schritt plant das Dortmunder Demenz-Servicezentrum zusammen mit dem Verein Infrado und in Trägerschaft des VMDO ( Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine DO e.V. ) einen anerkannten häuslichen Besuchsdienst für Menschen türkischer Herkunft aufzubauen. Die ausgebildeten türkischen  Frauen haben sich inzwischen zu einer WhatsApp-Gruppe zusammengeschlossen.

Hier finden Sie ein Foto der Zertifikatsübergabe.

Leben mit Demenz im Quartier

Veranstaltungskalender des Netzwerkes Demenz in Dortmund von Januar bis Juli 2018

Die vorliegende Broschüre bündelt alle Veranstaltungen, die im 1. Halbjahr 2018 für ein Leben mit Demenz in Dortmund angeboten werden. Die vielschichtigen und abwechslungsreichen Angebote, Veranstaltungen und Aktivitäten hat das Netzwerk Demenz zusammengetragen, um über die Erkrankung zu informieren und um auf die Möglichkeiten der Unterstützung und Entlastung für Dortmunder Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu machen.

Hier finden Sie die vollständige Broschüre.

Dortmund: Chorbegeisterung in der U-Bahn-Station

Viele Fahrgäste waren am 19.09. erstaunt als sie die Umsteigeebene der U-Bahn-Station ‚Stadthaus‘ betraten. Hier saßen rund 40 Sängerinnen und Sänger, die voll konzentriert und bei bester Stimmung ein buntes Potpourri an Melodien den zufällig vorbeikommenden Stadtbahngästen darboten.

Der Dortmunder ‚Dementi Chor‘ hatte im Rahmen der 1. Dortmunder Demenz Woche unter der Leitung von Chorleiter Jürgen Kleinschmidt und Pianist Tobias Schneider seine reguläre Chorprobe in den öffentlichen Raum (U-Bahnstation-Stadthaus) verlegt. Ein Roll-up informierte: hier singen Menschen mit Demenz in Begleitung ihrer Angehörigen, Freunde oder Nachbarn. Der Applaus der Fahrgäste bestätigte was einige auch äußerten: „Toll, das auf dieses Thema in dieser positiven und anerkennenden Form aufmerksam gemacht wird“. Brigitte Heller vom Demenz-Servicezentrum Dortmund „wir wollen zeigen, dass Menschen mit Demenz Lebensfreude haben und Freude vermitteln können. Der Chor wird getragen von der Stadt Dortmund und betreut von der Alzheimergesellschaft.Dortmund e.V. durch Ulrike Klepczynski „Menschen mit der Diagnose Demenz wollen am sozialen Leben teilnehmen und hier im Chor erfahren sie Anerkennung“. Der Chor trifft sich regelmäßig jeden 3. Dienstag im Monat (16.30-18.00 Uhr) im Wilhelm-Hansmann-Haus. Neue Gäste sind jederzeit herzlich Willkommen. Information unter 0231 – 50 2 43 94