Dortmund  ist das Wirtschafts- und Handelszentrum Westfalens und mit rund 580.000 Einwohnern die größte Stadt sowohl dieses Landesteils als auch des Ruhrgebiets.

Veranstaltungen und Aktuelles

aus Dortmund

Leben mit Demenz - Begleiteter Gesprächskreis für Menschen mit einer beginnenden Demenz

Die Gesprächsgruppe wendet sich an Menschen, die ihre Diagnose kennen und sich zusammen mit Gleichbetroffenen mit ihrer Erkrankung aktiv auseinandersetzen möchten.

Mögliche Themen können Bewältigungsstrategien, Behandlungs-möglichkeiten sowie die alltäglichen Probleme im Umgang mit der Erkrankung sein.

Erfahrene Fachkräfte begleiten die Gruppe. Die Gruppe trifft sich einmal monatlich montags, die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Gesprächskreis ist jederzeit offen für neue Gäste, um Anmeldung wird gebeten.

Der Gesprächskreis ist ein Kooperationsprojekt der Alzheimer Gesellschaft Dortmund e.V. und des Demenz-Servicezentrums Region Dortmund.

Termine:

montags, 21.01.2019, 25.02.2019, 18.03.2019, 29.04.2019, 27.05.2019 sowie 24.06.2019

jeweils 14.00–15.30 Uhr

Ort:

Eugen-Krautscheid-Haus, Lange Straße 42, 44137 Dortmund

Information und Anmeldung:

Demenz-Servicezentrum Region Dortmund

Bert Schulz, Tel. (0231) 50-2 56 94

oder

Alzheimer Gesellschaft Dortmund e. V.

Kerstin Jung, Tel. (0231) 39 57 218

Hier finden Sie den Handzettel zum ausdrucken.

Leben mit Demenz im Quartier

Veranstaltungskalender des Netzwerkes Demenz in Dortmund von August bis Dezember 2018

Die vorliegende Broschüre bündelt alle Veranstaltungen, die im 2. Halbjahr 2018 für ein Leben mit Demenz in Dortmund angeboten werden. Die vielschichtigen und abwechslungsreichen Angebote, Veranstaltungen und Aktivitäten hat das Netzwerk Demenz zusammengetragen, um über die Erkrankung zu informieren und um auf die Möglichkeiten der Unterstützung und Entlastung für Dortmunder Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu machen.

Hier finden Sie die vollständige Broschüre.

Aufbau eines häuslichen Besuchsdienstes für Menschen mit Demenz türkischer Herkunft in Dortmund

Vierzehn türkische Frauen erhielten ein Zertifikat als ehrenamtliche Begleiterinnen in der Senioren- und Demenzbetreuung

Voller Freude nahmen vierzehn Frauen türkischer Herkunft ihr Zertifikat aus dem ersten Dortmunder Seminar zur 'Ehrenamtlichen Alltags-und Demenzbetreuerin' entgegen.
Als Kooperationsprojekt zwischen dem Demenz-Servicezentrum Dortmund, dem Demenz-Servicezentrum für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und dem Verein Infrado (Internationales Frauencafé Dortmund e.V.) konnte diese 40-stündige Qualifizierungsmaßnahme, anerkannt nach SGB XI § 45b, organisiert werden.

Die Teilnehmerinnen lernten die verschiedenen und vor allem auch kulturspezifischen Aspekte der Betreuung von Menschen mit Pflegebedarf und für Menschen türkischer Herkunft, die an Demenz erkrankt sind, kennen.
Themen waren u.a.:
- Das Bild des Alterns

- Demenz und andere Alterserkrankungen,
- Rechtsgrundlagen (Pflegeversicherung, Betreuungsrecht, Patientenverfügung)
- Pflegerische Aspekte (Sturzprophylaxe, Ernährung bei Demenz)
- Betreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten,
- Kommunikation und Wohlbefinden bei Demenz,
- Dokumentation,
- Situation des pflegenden Angehörigen,
- Biografiearbeit

Ergänzt wurde der theoretische Teil mit einer Hospitation in Einrichtungen, die dementiell erkrankte Menschen betreuen. Der Unterricht erfolgte in türkischer Sprache durch Meliha Karakas, eine examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. "Das war ein tolles Seminar" so Meliha Karakas. "Die Teilnehmerinnen dieses ersten Seminars hatten viel Spaß und waren sehr interessiert. Einige haben Interesse geäußert beruflich in diesem Bereich weiter zu machen“.

Im nächsten Schritt plant das Dortmunder Demenz-Servicezentrum zusammen mit dem Verein Infrado und in Trägerschaft des VMDO ( Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine DO e.V. ) einen anerkannten häuslichen Besuchsdienst für Menschen türkischer Herkunft aufzubauen. Die ausgebildeten türkischen  Frauen haben sich inzwischen zu einer WhatsApp-Gruppe zusammengeschlossen.

Hier finden Sie ein Foto der Zertifikatsübergabe.

Dortmund: Chorbegeisterung in der U-Bahn-Station

Viele Fahrgäste waren am 19.09. erstaunt als sie die Umsteigeebene der U-Bahn-Station ‚Stadthaus‘ betraten. Hier saßen rund 40 Sängerinnen und Sänger, die voll konzentriert und bei bester Stimmung ein buntes Potpourri an Melodien den zufällig vorbeikommenden Stadtbahngästen darboten.

Der Dortmunder ‚Dementi Chor‘ hatte im Rahmen der 1. Dortmunder Demenz Woche unter der Leitung von Chorleiter Jürgen Kleinschmidt und Pianist Tobias Schneider seine reguläre Chorprobe in den öffentlichen Raum (U-Bahnstation-Stadthaus) verlegt. Ein Roll-up informierte: hier singen Menschen mit Demenz in Begleitung ihrer Angehörigen, Freunde oder Nachbarn. Der Applaus der Fahrgäste bestätigte was einige auch äußerten: „Toll, das auf dieses Thema in dieser positiven und anerkennenden Form aufmerksam gemacht wird“. Brigitte Heller vom Demenz-Servicezentrum Dortmund „wir wollen zeigen, dass Menschen mit Demenz Lebensfreude haben und Freude vermitteln können. Der Chor wird getragen von der Stadt Dortmund und betreut von der Alzheimergesellschaft.Dortmund e.V. durch Ulrike Klepczynski „Menschen mit der Diagnose Demenz wollen am sozialen Leben teilnehmen und hier im Chor erfahren sie Anerkennung“. Der Chor trifft sich regelmäßig jeden 3. Dienstag im Monat (16.30-18.00 Uhr) im Wilhelm-Hansmann-Haus. Neue Gäste sind jederzeit herzlich Willkommen. Information unter 0231 – 50 2 43 94